Sommerausflug des SKFM auf den Spuren des Vulkanismus:

Ein Dankeschön für die ehrenamtliche Tätigkeit

Auf die Spuren des Eifelvulkanismus begaben sich 20 Mitglieder des
Betreuungsvereins SKFM-Ahrweiler.
Beim Sommerausflug nach Mendig konnte
man sich gleich zu Beginn im Vulkanmuseum „Lava-Dome“ ein Bild von der zerstörerischen
Kraft des Laacher-See-Vulkanismus machen, der vor 13.000 Jahren zum letzten Mal aktiv
war.

Danach ging es in die tiefste Unterwelt in den Lavakeller, der beim Abbau von Basalt
entstanden ist und später zur Lagerung von Bier diente. Und da Mendig auch heute noch eine
Bierstadt ist, endete der fröhliche Ausflug im Vulkanbrauhaus mit einem leckeren Essen und
interessanten Gesprächen.

Den Teilnehmern hatte der abwechslungsreiche Ausflug sehr gefallen und sie
bedankten sich beim Vorsitzenden Klaus Peter Rothkegel für den wunderschönen Tag.

Mit der Sommerfahrt, die alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Sommerfest
stattfindet,
soll den ehrenamtlichen Mitgliedern für ihre verantwortungsvolle Aufgabe
als ehrenamtliche gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer gedankt werden.

>> zum Zeitungsbericht Rhein-Zeitung vom 01.08.2018
>> zum Zeitungsbericht BlickAktuell vom 10.08.2018

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Umgang mit demenzkranken Menschen

21 Zuhörer informierten sich beim SKFM über Demenz und
vorsorgende Maßnahmen


21 Zuhörerinnen und Zuhörer waren auf Einladung des SKFM–Ahrweiler –
zur Einführungsveranstaltung „Umgang mit demenzkranken Menschen“ in die
Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler gekommen, wo Dipl. Sozialpädagogin
Katharina Steinich vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. zunächst in einem Überblick
das Krankheitsbild „Demenz“ vorstellte und über den aktuellen wissenschaftlichen Stand
informierte.

Zunächst gab die Referentin medizinische Informationen zum Thema Demenz und verwies
auf den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen, wobei auch Besonderheiten in der
Kommunikation zur Sprache kamen.

Vor allem warb Katharina Steinich um Verständnis: „Demenzkranke Menschen leben in
ihrer eigenen Welt. Sie können sich nicht mehr ändern. Da dies so ist, müssen sich
Umwelt und Angehörige auf diese Menschen einstellen, ihnen mit Einfühlungsvermögen
begegnen und auf Besonderheiten eingehen.“


Auf Nachfrage aus dem Publikum berichtete Dipl. Sozialpädagoge Ralph Seeger vom SKFM
noch aus der Praxis als gesetzlicher Betreuer und informierte, dass eine Vorsorgevollmacht
nur dann möglich ist, wenn der Vollmachtgeber geschäftsfähig ist. „Deshalb sollte eine
Vollmacht oder Betreuungsverfügung möglichst früh in gesunden Zeiten erstellt
werden“,
betonte Seeger.

Herzlich bedankte sich Ralph Seeger bei Katharina Steinich, die sich in diesem Jahr in den
Ruhestand verabschieden wird, für ihre langjährige Referententätigkeit zum Thema Demenz.

Bei Fragen rund um das Thema Demenz:

Pflegestützpunkt
Bad Neuenahr-Ahrweiler/Grafschaft

Bahnhofstr. 5
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon: 02641 / 75 98 50
Fax: 02641 / 759851

Pflegestützpunkt Remagen/Sinzig
Lindenstr. 7
53489 Sinzig
Telefon: 02642 / 99 11 56
Fax: 02642 / 99 12 53

Pflegestützpunkt Bad Breisig/Brohltal
Im Joch 1
56651 Niederzissen
Telefon: 02636 / 800 554
Fax: 02636 / 800 697

Pflegestützpunkt Adenau-Altenahr
Kirchstr. 15-19
53518 Adenau
Telefon: 02691 / 305 612 oder 305 613
Fax: 02691 / 305 88 612 oder 305 698

Bei Fragen zu dem Themen Betreuung und Vorsorgevollmacht:
SKFM-Ahrweiler

>> Hier können Sie bei weiteren Fragen und Interesse Kontakt aufnehmen

Juristische Aufklärung zu Rechtlicher Vertretung


Gut besuchte Infoveranstaltung am 24.04.2018
Thema: Vorsorgevollmacht & Betreuungsverfügung



47 Zuhörerinnen und Zuhörer
interessierten sich für die Themen „Rechtliche
Vertretung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung”, eine Veranstaltung mit
Rechtsanwalt David Schnöger aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Ralph Seeger vom
SKFM–Ahrweiler, der in die Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler
eingeladen hatte.

Zum Einstieg sprach Ralph Seeger über Aufgaben und Angebote der beiden
Betreuungsvereine und Rechtsanwalt Schnöger informierte zum Thema
„Vorsorgevollmacht“. So klärte David Schnöger über die Voraussetzungen
eine Vorsorgevollmacht auf und verdeutlichte, wie diese inhaltlich verfasst
werden sollte. Außerdem, so der Rechtsanwalt, brauchen Betreuer und
Vorsorgebevollmächtigte in besonderen Situationen betreuungsgerichtliche
Genehmigungen. Diese sind auch notwendig, wenn ein ärztlicher Eingriff für
den Betreuten mit Lebensgefahr verbunden sein könnte oder einen bleibenden
Schaden nach der Behandlung möglich ist.

Auch für freiheitsentziehende Maßnahmen, wenn etwa die dauerhafte
Errichtung eines Bettgitters im Altenheim zum Schutz des Vollmachtgebers
notwendig erscheint, braucht es eine betreuungsgerichtliche Genehmigung.

Im Anschluss erklärte Ralph Seeger, wie eine Betreuungsverfügung
erstellt wird. Inhalt dieser Willenserklärung sollte u.a. sein, wer im Falle einer
erforderlichen Betreuung, wenn man seine Sache selbst nicht mehr regeln kann,
zum gesetzlichen Betreuer bestellt werden soll.

So kann eine Betreuungsverfügung die Einsetzung einer fremden
Person vermeiden.
In diesem Zusammenhang kann auch geäußert werden,
wer auf keinen Fall die Betreuung übernehmen darf. Außerdem klärte der Diplom
Sozialpädagoge über das Verfahren zur Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung
auf und sprach über die Rechte einer betreuten Person. Denn auch
in diesem Fall bleibt man in der Regel geschäftsfähig und vor allem verfahrensfähig.

Zum Abschluss wurden die beiden Vertretungsformen gegenübergestellt,
so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit hatten, die für sich
richtige rechtliche Vertretungsform auszusuchen. 

Auf Wunsch geben die beiden Betreuungsvereine
vom SKFM und von der
DiakonieInformationsveranstaltungen zu den Themen Vorsorgevollmacht und
Patientenverfügung und können von Firmen, Vereinen, Kirchengemeinden oder
anderen Institutionen als Referenten angefragt werden.

>> Hier können Sie bei weiteren Fragen und Interesse Kontakt aufnehmen

SKFM-Mitgliederversammlung stellt Jahresbericht vor

Mitglieder wurden über Aktivitäten und Aktionen für Betreuer und
betreute Personen informiert



Auch in diesem Jahr fand die Mitgliederversammlung des SKFM–Ahrweiler im
Pfarrgemeindehaus Rosenkranz in Bad Neuenahr statt - diesmal vom 2. Vorsitzenden,
Hermann Adams, für den leider erkrankten Vorsitzenden Klaus Peter Rothkegel eröffnet.

Nach dem Bericht des Vorstands legte Kassiererin Frau Eva-Maria Schnöger den
Kassenbericht für das Jahr 2017 vor. Anton Wypior erklärte die Kassenprüfung und
bescheinigte eine korrekte Buchführung, sodass der Vorstand entlastet werden konnte.

Da Ralf Lobe das Amt des zweiten Kassenprüfers aus persönlichen Gründen niederlegen
muss, wurde mit Hermann Balas ein Nachfolger gewählt. Außerdem wurde über die Planung
des anstehenden Sommerausflugs nach Mendig in den Lava Dom und den Lava Keller
gesprochen. Nach angedachten Führungen wird der Ausflug bei Kaffee und Kuchen und
einem leckeren Essen mit Mendiger Bier ausklingen.

Vor dem gemütlichen Teil, bei leckeren Brötchen und Impressionen vom letzten
Sommerfest, präsentierte Dipl. Sozialpädagoge Ralph Seeger, Querschnittmitarbeiter,
den Jahresbericht 2017.

Im vergangenen Jahr gab es 218 Einzelberatungen zu Vollmachten,
Patientenverfügung und Fragen zum Betreuungsrecht.

Der vorgestellte Jahresbericht weist einige beeindruckende Zahlen auf:

Von den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden im
vergangenen Jahr 95 Betreuungen geführt. 6 ehrenamtliche Betreuungen
konnten 2017 vermittelt werden.
Mit über 40 Informationsveranstaltungen erreichte der SKFM 703 Personen.
Als weitere Besonderheit sprach Seeger über die „Vermittlungsinitiative Heime“ für
ehrenamtliche Betreuer, wobei Heime etwaige Betreuungen an die Betreuungsvereine
melden, sodass ein Vermittlungsvorschlagfür die Einrichtung einer Betreuung mit einem
ehrenamtlichen Betreuer erfolgen kann.

Zudem wies Ralph Seeger auf anstehende aktuelle Aktionen hin:


Die Veranstaltung „Neuregelung bei der Unterbringung und ärztlichen
Behandlungen gegen den Willen eines Betreuten“


findet am Mittwoch, 13. Juni 2018, von 17:00 bis 19:00 Uhr in der
Kreisverwaltung Ahrweiler, Wilhelmstraße 24 – 30, in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.

Auf Einladung von SKFM, Diakonischem Werk und Kreisverwaltung wird Betreuungsrichter
Dr. Gerald Prinz vom Amtsgericht Bad Neuenahr-Ahrweiler über die Vorgehensweise
sprechen, wenn psychische Erkrankungen eine ärztliche Behandlung verhindern.

Am Donnerstag, 23. August 2018, laden SKFM, Diakonischem Werk und Kreisverwaltung
um 18:00 Uhr zur Info-Veranstaltung mit Podiumsdiskussion
„Stationäre Pflege - zwischen guter Versorgung, Pflegenotstand und lukrativem
Geschäft“
ins Evangelische Gemeindehaus, Wolfgang-Müller-Straße 7, nach Bad Neuenahr-
Ahrweiler ein. Zum Thema „Organisation & Verwaltung für ehrenamtliche BetreuerInnen –
Der richtige Antrag zur richtigen Zeit“
steht am Dienstag, 5. Juni 2018, ab 18:00 Uhr
in der Familienbildungsstätte, Weststraße 6, in Bad Neuenahr eine weitere Info-Veranstaltung
an, zu der eine Anmeldung beim SKFM erforderlich ist.

Referent des Abends ist Dipl. Sozialpädagoge Ralph Seeger. Und am Dienstag,
14. August 2018
, können sich Bürgerinnen und Bürger von 14:00 bis 17:00 Uhr
wieder im Teilhabezentrum Adenau,Kirchstraße 13, beraten lassen. Der SKFM-Ahrweiler
ist ein gemeinnütziger Verein, der für die Begleitung, Fortbildung und Beratung von
ehrenamtlichen rechtlichen Betreuerinnen und Betreuernim gesamten Landkreis Ahrweiler
zuständig ist. Wer sich für die Arbeit als ehrenamtlicher Betreuerinteressiert, die
Mitgliedschaft im SKFM ist übrigens kostenlos
, kann sich mit Ralph Seeger
in Verbindung setzen. >> Zum Zeitungsartikel

>> Hier können Sie bei Interesse Kontakt aufnehmen

Infoveranstaltung am 03.05.2018: Patientenverfügung | Inhalte und Tipps

Behandlungswünsche für bestimmte Krankheitssituationen festlegen

Ort: Hotel Krupp, Poststr. 4 in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Zeit: 15:00 Uhr – 17:00 Uhr

Veranstalter: Verein „Frau und Kultur - Bad Neuenahr“

Wie kann ich Vorsorge für den Fall treffen, wenn ich selbst meine Angelegenheiten
nicht mehr regeln kann?
Aufgrund einer schweren Erkrankung, nach einem Schlaganfall
oder wegen einer schwerwiegenden Krebserkrankung, kann es zu einer Situation im
Krankenhaus kommen, in der der erkrankte Mensch nicht mehr in der Lage ist, seinen
medizinischen Behandlungswunsch zu äußern.

Wer setzt dann den Willen der betroffenen Person gegenüber den Ärzten oder
dem Krankenhaus durch?


„Bestimmen womöglich fremde Personen über mich?

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Ehepartner, Eltern oder Kinder dies automatisch
übernehmen dürfen. Deshalb sollte jedermann für diesen Fall Vorsorge treffen.


Ralph Seeger vom Betreuungsverein des SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste
für den Landkreis Ahrweiler e.V. – informiert zusammen mit Herrn Uwe Moschkau vom
Diakonischen Werk über die Möglichkeit mit einer Patientenverfügung die Wünsche für
eine ärztlichen Versorgung und Behandlung bereits jetzt festzulegen. Es werden die
rechtlichen Voraussetzungen besprochen, aber auch praktische Tipps zur Erstellung einer
Patientenverfügung gegeben.

20 Teilnehmer erwarben Kenntnisse im Betreuungsrecht

Betreuungsvereine der Diakonie und des SKFM informieren
in Bad Neuenahr

Menschen beistehen und ihnen das Leben trotz Alter, Krankheit oder Behinderung
lebenswert machen,
das wollen Männer und Frauen, die sich in Bad Neuenahr-Ahrweiler
auf eine rechtliche Betreuung vorbereiten.

So galt es, sich an vier Abenden in den Räumen der Katholischen Familienbildungsstätte
im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler Zeit zu nehmen. Die Veranstaltungsreihe
des Betreuungsvereins des Diakonischen Werkes und des SKFM–Ahrweiler richtete sich vor
allem an Menschen, die ehrenamtlich eine gesetzliche Betreuung führen oder führen wollen –
egal ob als Familienangehöriger oder aus sozialem Engagement.

Uwe Moschkau vom Betreuungsverein der Diakonie und Ralph Seeger vom SKFM vermittelten
den 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Grundlagen zum Betreuungsrecht und zeigten
das großes Spektrum an Aufgaben eines Betreuers auf, die immer individuell auf den Betreuten
bezogen sein müssen.

Im lebhaften Austausch stellte sich die sehr engagierte und interessierten Gruppe vielen
Fragen und Beispielen. Die Referenten benannten Rechte und Pflichten des Betreuers und
natürlich die Rechte des Betreuten, etwa beim Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Beim Thema Vermögenssorge kam die Frage auf, was zu tun ist, wenn der Wert
eines Biedermeier-Sekretärs oder eines kostbaren Schmuckstücks unbekannt ist. Und eine
Teilnehmerin wollte im Unterschied zur mündelsicheren Geldanlage wissen, wie vorzugehen
ist, besitzt die betreute Person auch Aktien.

Beim Thema Gesundheitsfürsorge erklärten Uwe Moschkau und Ralph Seeger, dass
ein Betreuer nur dann stellvertretend für den Betreuten handeln darf, ist dieser nicht
einwilligungsfähig.

In diesem Zusammenhang erklärten die Referenten auch, was eine Patientenverfügung
bewirken kann und unter welchen Umständen lebensverlängernde Maßnahmen nicht
eingeleitet oder bereits eingeleitete Maßnahmen eingestellt werden müssen.

Beim vierten und letzten Abend zum „Aufenthaltsbestimmungsrecht“ wurde mit den Teilnehmenden über freiheitsentziehende Maßnahmen gesprochen. So kann auch der Einsatz
von sedierenden Medikamenten im Einzelfall eine freiheitsentziehende Maßnahme sein,
weshalb hierbei eine betreuungsgerichtliche Genehmigung notwendig ist.

Zum Abschluss informierte Ralph Seeger, dass die evangelischen und katholischen
Betreuungsvereine im Kreis Ahrweiler auch bei der Vermittlung ehrenamtlicher Betreuungen
helfen, wobei von den Ehrenamtlichen in der Regel einfachere Betreuungen übernommen
werden.

Zum Gelingen einer Betreuung ist es gut, wenn sich der Betreute und der mögliche
ehrenamtliche Betreuer im Vorfeld kennenlernen. Jeder, der sich für die Übernahme einer
ehrenamtlichen Betreuung interessiert oder bereits selbst ehrenamtlich eine Betreuung
führt, kann sich mit einem der beiden Betreuungsvereine in Verbindung setzen.

>> zum Zeitungsartikel

>> Hier können Sie bei Interesse Kontakt aufnehmen

Der nächste Grundkurs findet im September in Adenau statt.

>> Weitere Informationen finden Sie hier ...


Jahresprogramm 2018 der Betreuungsvereine und Betreuungsbehörde vorgestellt



Andrea Sebastian, Hildegard Tempel und Ulrich Marx
von der Betreuungsbehörde
der Kreisverwaltung, Uwe Moschkau – Betreuungsverein des Diakonischen Werk,
und Ralph Seeger vom Betreuungsverein des SKFM – Ahrweiler, haben das neue
Jahresprogramm jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der ansprechende Flyer ist mit den wichtigsten Telefonnummern und Ansprechpartnern
ein unerlässlicher Wegweiser in Sachen gesetzliche Betreuung und informiert über die Arbeit
der Betreuungsvereine.

Eine gute Handreichung für Angehörige, die eine Betreuung führen und für alle,
die sich für die Tätigkeit als ehrenamtliche Betreuerin oder als ehrenamtlicher Betreuer
interessieren.

Schließlich zählen die Vermittlung von Betreuungen an ehrenamtliche Betreuer
sowie die Führung von gesetzlichen Betreuungen durch eigene hauptamtliche Mitarbeiter
zu den Kernaufgaben der Betreuungsvereine, die eng mit der Betreuungsbehörde der
Kreisverwaltung zusammenarbeiten. Die beiden Betreuungsvereine zählen insgesamt
245 Mitglieder und führen mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Betreuerinnen und
Betreuern insgesamt 244 Betreuungen.

280 Beratungen wurden von den Betreuungsvereinen im vergangenen Jahr geleistet.

Auf Wunsch geben die Betreuungsvereine Informationsveranstaltungen zu den Themen
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und können von Firmen, Vereinen,
Kirchengemeinden oder anderen Institutionen als Referenten angefragt werden.

772 Personen besuchten im vergangenen Jahr Veranstaltungen der Betreuungsvereine
von Diakonie und SKFM, also 135 mehr als im Jahr 2016. 360 Personen informierten
sich 2017 über „Vorsorgende Maßnahmen“.

Wer sich für die ehrenamtliche Mitarbeit und Übernahme einer gesetzlichen Betreuung
interessiert, kann sich mit einem der Betreuungsvereine in Verbindung setzen.
Gefördert werden die Betreuungsvereine durch das Land Rheinland-Pfalz und
den Kreis Ahrweiler.

>> Hier können Sie bei Interesse Kontakt aufnehmen

Zum Foto:
Vor der Kreisverwaltung Ahrweiler präsentieren (von links) Hildegard Tempel, Andrea
Sebastian und Ulrich Marx von der Betreuungsbehörde der Kreisverwaltung sowie
Uwe Moschkau vom Diakonischen Werk und Ralph Seeger vom SKFM.
Foto: E.T. Müller

>> zum Zeitungsartikel

Patientenverfügung aus medizinischer und juristischer Sicht


Arzt und Jurist informierten in Bad Neuenahr-Ahrweiler

In jeder Hinsicht erhellend war der Abend am 07.11.2017 in der Katholischen
Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler. Hierzu hatten der Betreuungsverein
des Diakonischen Werkes und der SKFM – Ahrweiler zwei Referenten unterschiedlicher
Fachgebiete eingeladen:

Dr. Eckehardt Louen von der Palliativ-Station des Krankenhauses Maria Stern
in Remagen und Rechtsanwalt David Schnöger. Die Moderatoren, Uwe Moschkau vom
Diakonischen Werk und Ralph Seeger vom SKFM, freuten sich, 72 interessierte
Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen zu können.

Über die formaljuristischen Voraussetzungen, damit eine Patientenverfügung auch
anerkannt werden kann, informierte David Schnöger, der die gesetzlichen Grundlagen
erläuterte und die nötigen juristischen Voraussetzungen nannte.

Dabei stellte der Rechtsanwalt klar, dass Ehepartner und pflegende Angehörige nicht
automatisch Entscheidungsbefugnis erhalten. Deshalb sei es wichtig, gewünschten Personen
im Vorfeld die Entscheidungsbefugnis zu erteilen. Um eine Patientenverfügung rechtswirksam
zu verfassen, bedarf es grundsätzlicher Voraussetzungen, wie das jüngste BGH-Urteil gezeigt
hat, über das Rechtsanwalt David Schnöger ergänzend sprach.

Demnach muss eine Patientenverfügung konkret formuliert sein. Dabei können
die Betreuungsvereine helfen. Ganz in diesem Sinne erläuterte Uwe Moschkau, welche
Krankheitssituationen konkret und wie beschrieben werden sollten.

So sei es wichtig, Behandlungswünsche dezidiert zu formulieren, sodass diese
vom behandelnden Arzt im Notfall auch umgesetzt werden könnten. Im Anschluss stellte
Dr. Eckehardt Louen das Thema Patientenverfügung aus ärztlich-medizinischer Sicht dar
und verdeutlichte seinen Standpunkt durch eigene praktische Erfahrungen im Krankenhausalltag
als Palliativmediziner.

Als dritter Redner gab Ralph Seeger praktische Hinweise und Hilfestellungen zur
Erstellung einer schriftlichen Patientenverfügung und riet den Zuhörern:

Eine Patientenverfügung wird nicht einsam im stillen Kämmerlein erstellt.
Besprechen Sie mit Ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten, welche Behandlung
Sie am Ende Ihres Lebens wünschen, etwa bei einer tödlich verlaufenden Krankheit.
Es ist gut, wenn das Umfeld Ihren Standpunkt kennt. Außerdem hilft die Diskussion
möglicherweise auch den Ihnen nahestehenden Personen, selbst über eine Patientenverfügung nachzudenken.“

Die Zuhörer fanden es sehr gut und informativ, das Thema mit seinen medizinischen
und rechtlichen Aspekten gleich von zwei Seiten zu beleuchten. Auch die praktischen
Erfahrungen eines Arztes gaben ihnen wichtige Hinweise an die Hand.


Infoveranstaltung am 10.01.2018: Patientenverfügung – Inhalte und Tipps

Behandlungswünsche für bestimmte Krankheitssituationen festlegen

Ort:
Maternus-Stift Seniorenzentrum, Schulstr. 7 in 53505 Altenahr-Altenburg

Zeit:
10.01.2018 - 18:00 Uhr – 20:00 Uhr

Veranstalter: Maternus-Stift GmbH

Wie kann ich Vorsorge für den Fall treffen, wenn ich selbst meine Angelegenheiten
nicht mehr regeln kann?

Aufgrund einer schweren Erkrankung, nach einem Schlaganfall oder wegen einer
schwerwiegenden Krebserkrankung, kann es zu einer Situation im Krankenhaus
kommen, in der der erkrankte Mensch nicht mehr in der Lage ist, seinen
medizinischen Behandlungswunsch zu äußern.

Wer setzt dann den Willen der betroffenen Person gegenüber den Ärzten
oder dem Krankenhaus durch?

„Bestimmen womöglich fremde Personen über mich?“

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Ehepartner, Eltern oder Kinder dies
automatisch übernehmen dürfen. Deshalb sollte jedermann für diesen
Fall Vorsorge treffen.


Ralph Seeger vom Betreuungsverein des SKFM – Katholischer Verein für
Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V. – informiert zusammen mit
Herrn Uwe Moschkau vom Diakonischen Werk über die Möglichkeit mit einer
Patientenverfügung die Wünsche für eine ärztlichen Versorgung und Behandlung
bereits jetzt festzulegen.

Es werden die rechtlichen Voraussetzungen besprochen,
aber auch praktische Tipps zur Erstellung einer Patientenverfügung gegeben.

Infoveranstaltung am 31.01.2018: Patientenverfügung – Inhalte und Tipps

Ort:
Ev. Gemeindehaus Remagen, Marktstr. 25 in 53424 Remagen

Zeit:
18:00 Uhr – 20:00 Uhr

Veranstalter: Seniorenbeirat Remagen, Pflegestützpunkt Sinzig-Remagen,
Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“

Patientenverfügung – Inhalte und Hilfen
„Behandlungswünsche für bestimmte Krankheitssituationen festlegen“


Wie kann ich Vorsorge für den Fall treffen, wenn ich selbst meine
Angelegenheiten nicht mehr regeln kann?


Aufgrund einer schweren Erkrankung, nach einem Schlaganfall oder wegen einer
schwerwiegenden Krebserkrankung, kann es zu einer Situation im Krankenhaus kommen,
in der der erkrankte Mensch nicht mehr in der Lage ist, seinen medizinischen Behandlungs-
wunsch zu äußern.

Wer setzt dann den Willen der betroffenen Person gegenüber den Ärzten
oder dem Krankenhaus durch?


„Bestimmen womöglich fremde Personen über mich?“ Es ist ein Irrtum zu glauben,
dass Ehepartner, Eltern oder Kinder dies automatisch übernehmen dürfen. Deshalb sollte
jedermann für diesen Fall Vorsorge treffen.

Ralph Seeger vom Betreuungsverein des SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste
für den Landkreis Ahrweiler e.V. – informiert zusammen mit Herrn Uwe Moschkau vom
Diakonischen Werk über die Möglichkeit mit einer Patientenverfügung die Wünsche für
eine ärztlichen Versorgung und Behandlung bereits jetzt festzulegen. Es werden die
rechtlichen Voraussetzungen besprochen, aber auch praktische Tipps zur Erstellung einer Patientenverfügung gegeben.

14 Teilnehmer erwarben Kenntnisse im Betreuungsrecht
Betreuungsvereine der Diakonie und des SKFM informieren in Bad Neuenahr

Menschen beistehen und ihnen das Leben trotz Alter, Krankheit oder Behinderung
lebenswert machen,
das wollen Männer und Frauen, die sich in Bad Neuenahr-Ahrweiler
auf eine rechtliche Betreuung vorbereiten. So galt es, sich an vier Abenden in den Räumen
der Katholischen Familienbildungsstätte im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Zeit zu nehmen.

Die Veranstaltungsreihe des Betreuungsvereins Diakonischen Werkes und des
SKFM–Ahrweiler – in Kooperation mit der Familienbildungsstätte richtete sich vor allem
an Menschen, die ehrenamtlich eine gesetzliche Betreuung führen oder führen wollen –
egal ob als Familienangehöriger oder aus sozialem Engagement.

Uwe Moschkau vom Betreuungsverein der Evangelischen Kirchengemeinden
und Ralph Seeger vom SKFM
vermittelten den 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Grundlagen zum Betreuungsrecht und zeigten das großes Spektrum an Aufgaben eines
Betreuers auf, die immer individuell auf den Betreuten bezogen sein müssen.

Die Referenten benannten Rechte und Pflichten des Betreuers und natürlich die
Rechte des Betreuten, etwa beim Aufenthaltsbestimmungsrecht. Zum Thema
Vermögenssorge wurde aufgezeigt, wie das Gericht durch die Einrichtung eines
zusätzlichen Einwilligungsvorbehalts einen Betreuten schützen kann. Damit sind
Verträge und Geldgeschäfte, die der Betreute abschließt, schwebend unwirksam
bis der Betreuer dem Vertrag oder dem Geschäft zustimmt.

Diese Maßnahme sichert beispielsweise einen psychisch kranken Betreuten ab,
wenn dieser sich selbst mit dem Abschluss eines Vertrages unverhältnismäßig schädigen
sollte. Ein Betreuter, der über genügend Geld verfügt, kann dieses auch ausgeben, denn
Betreuung ist keine Entmündigung.

Zum Thema Gesundheitsfürsorge nannten Uwe Moschkau und Ralph Seeger genehmigungspflichtige Maßnahmen. So entscheidet beispielsweise nicht der Arzt allein,
wenn ein Betreuter lebensbedrohlich erkrankt ist und ein ärztlicher Eingriff mit Lebensgefahr
oder einem dauerhaften Schaden verbunden sein kann. In diesem Fall hat der Betreuer
die Aufgabe, eine betreuungsgerichtliche Genehmigung beim Betreuungsgericht zu beantragen,
damit die getroffenen Entscheidungen auch im Sinne des Patienten sind. In solchen Fällen
kann eine Patientenverfügung hilfreich sein.

Interessant auch die Ausführungen von Praktikantin Cornelia Adams, die im Rahmen
ihres Studiums der Sozialen Arbeit Informationen zu Freiheitsentziehenden Maßnahmen und
zur Unterbringung nach dem Betreuungsrecht gab. Im lebhaften Austausch stellte sich die
Gruppe vielen Fragen und Beispielen.

Die Betreuungsvereine der Evangelischen und Katholischen Kirche klären in vielen
öffentlichen Veranstaltungen über die Themen Vorsorgevollmacht sowie über Betreuungs-
und Patientenverfügung auf. Diakonie und SKFM führen ehrenamtliche und hauptamtliche
Betreuungen und begleiten die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer beratend und
helfend.

Jeder, der sich für die Übernahme einer ehrenamtlichen Betreuung interessiert,
kann sich mit einem der beiden Betreuungsvereine in Verbindung setzen:

>> zum Kontaktformular